Raetiabrot – traditionelles Rezept für drei aromatische, kräftige Brote

Zubereitungszeit total: ca. 12–16 Stunden (inkl. langer Ruhephase)
Vor- und Zubereitung: ca. 20–30 Minuten
Backzeit: 45–55 Minuten
Das Raetiabrot ist ein herzhaftes, rustikales Brot mit fester Struktur und einem intensiven Aroma – ideal für alle, die kräftige, traditionelle Brote schätzen. Die lange Teigruhe bei Raumtemperatur sorgt für ein ausgeprägtes Mehlaroma, eine ausgezeichnete Bekömmlichkeit und eine wunderbar saftige Krume unter einer charakteristisch kräftigen Kruste.

Dieses Rezept ergibt drei Brote und eignet sich hervorragend für Vorrat, gemeinsame Essen oder zum Verschenken.

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Zutaten für Raetiabrot

Das Rezept ist für drei Raetiabrote berechnet.

*Angabe für frische Hefe. Wenn Sie Trockenhefe bevorzugen, finden Sie hier eine nützliche Umrechnungstabelle.

I

Zubereitung – Schritt für Schritt zum traditionellen Raetiabrot

1. Den Teig kneten
Lösen Sie die Hefe gründlich im Wasser auf. Das Raetiabrotmehl beigeben und alles zu einem glatten, elastischen Teig verarbeiten. Bitte beachten Sie: Der Teig ist sehr fest und benötigt etwas Kraft.

Knetzeit:

  • mit Maschine: ca. 8–12 Minuten
  • von Hand: ca. 25–30 Minuten

2. Teigruhe und Formen
Den Teig gut zugedeckt etwa 11–14 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Teig auf die Arbeitsfläche geben, in gleichmässige Portionen teilen und locker zu rundlichen Teiglingen formen. Die Oberfläche leicht mit Halbweissmehl bestäuben und die Teiglinge in die gefettete Form setzen.

Anschliessend nochmals 80–90 Minuten ruhen lassen.

3. Das Raetiabrot backen
Backen Sie die Brote 10 Minuten im auf 210 °C vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille. Dann die Temperatur auf 180 °C reduzieren und die Brote 35–45 Minuten fertig backen, bis sie eine kräftige, aromatische Kruste entwickelt haben.

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Tipp:
Ein feuerfestes Gefäss mit heissem Wasser mit in den Ofen stellen. Das Brot geht so besser auf. Weitere Tipps auf unserer Seite Tipps & Tricks!

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Raetiabrot – ursprünglich, kräftig und voller Geschichte

Raetiabrot hat seine Wurzeln in der alten römischen Provinz Raetia, die sich über Teile der heutigen Schweiz, Tirols und Süddeutschlands erstreckte. Es steht für die alpine Brottradition: nahrhaft, aromatisch und gemacht für Menschen, die ein kräftiges, haltbares Brot brauchten.

Mit seiner dunklen Kruste, der saftigen Krume und dem leicht säuerlichen Geschmack durch Sauerteig erinnert Raetiabrot an echtes Handwerk und einfache, ehrliche Zutaten. Die Mischung aus Roggen- und Weizenmehl verleiht ihm ein intensives, herzhaftes Aroma.

Heute gilt Raetiabrot als Symbol für Ursprünglichkeit und Qualität – ein Brot, das Tradition und alpinen Charakter auf köstliche Weise verbindet. Ob zu Käse, Speck oder einfach mit Butter: Raetiabrot bringt den wahren Geschmack der Berge auf den Tisch.

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