Ribel – Rezept für traditionelles Maisgericht aus der Ostschweiz
Vor- und Zubereitung: ca. 15–20 Minuten
Röstdauer: ca. 20 Minuten
Zutaten für klassisches Ribel (Maisgericht)
- 500 g Maisgriess hiesig fein oder Maisgriess hiesig grob
- 1 EL Salz
- 50 g Butter
- 600 g Milchwasser (50:50)
- wenig Rapsöl
- wenig Rahm (nach Belieben)
Zubereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Ribel
1. Quellen lassen
Bringen Sie das Milchwasser zum Kochen. Den Maisgriess langsam unter Rühren einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen.
Anschliessend die Pfanne vom Herd nehmen und die Masse mindestens 3 Stunden zugedeckt quellen lassen.
2. Ribel rösten („ribeln“)
Erhitzen Sie etwas Rapsöl in einer Bratpfanne. Die gequollene Maismasse beigeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Wenden rösten.
Nach kurzer Zeit die Butter beigeben und während rund 20 Minuten weiter rösten, bis sich goldbraune, aromatische Krümel bilden – der klassische „Ribel“.
- Am Schluss mit etwas Rahm verfeinern
- Ribel mit Apfel-, Holunder- oder Zwetschgenmus anrichten oder löffelweise zusammen mit Zucker in Milchkaffee tunken. Auch mit Joghurt schmeckt Ribel vorzüglich.
- Als Spezialität wird er auch mit in Sauce gekochtem, gehacktem Rindfleisch serviert.
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Ribelmais – das goldene Korn der Ostschweiz
Ribelmais, auch St. Galler Ribel genannt, ist ein echtes Stück Ostschweizer Tradition. Seit Jahrhunderten wird er im Rheintal angebaut und war einst das tägliche Grundnahrungsmittel der Landbevölkerung – einfach, nahrhaft und vielseitig.
Seinen Namen verdankt Ribelmais dem „Ribeln“, also dem groben Reiben der Maiskörner, bevor sie in der Pfanne goldbraun geröstet werden. So entsteht der typische, leicht nussige Geschmack und die körnige Struktur, die ihn unverwechselbar machen.
Ob warm mit Milch, Butter oder Apfelmus, oder modern interpretiert als herzhafte Beilage – Ribelmais verbindet Regionalität, Nachhaltigkeit und bodenständigen Genuss auf köstliche Weise.
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