Roggenschrotbrot – traditionelles Brot ohne Kneten

Zubereitungszeit total: ca. 28–32 Stunden
Vor- und Zubereitungszeit: ca. 15–20 Minuten
Brühzeit: ca. 12 Stunden (über Nacht)
Ruhezeit: ca. 26–28 Stunden
Backzeit: ca. 60 Minuten

Dieses Roggenschrotbrot ohne Kneten ist ein besonders unkompliziertes Brot, das ausschliesslich gerührt wird. Durch die lange Ruhezeit und das Brühstück erhält das Brot eine saftige Krume, ein kräftiges Aroma und eine gute Frischhaltung – ganz ohne aufwendige Teigbearbeitung.

Roggenschrot verleiht dem Brot Biss und Tiefe, während die langsame Fermentation für Bekömmlichkeit sorgt. Ein ideales Alltagsbrot für alle, die wenig Aufwand, aber vollen Geschmack schätzen.

Roggenschrotbrot Rezept

Zutaten für Roggenschrotbrot

Brühstück:

Teig:

Das Rezept ist für 1 Roggenschrotbrot berechnet.

* Angabe für Trockenhefe. Wenn Sie frische Hefe bevorzugen, finden Sie hier eine nützliche Umrechnungstabelle.

I

Zubereitung – Roggenschrotbrot einfach gerührt

  1. Brühstück vorbereiten
    Den Roggenschrot in ein Gefäss mit Deckel geben und mit kochendem Wasser übergiessen. Anschliessend über Nacht zugedeckt stehen lassen. 
  1. Teig rühren (nicht kneten)
    Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel mit Deckel geben. Mit Kochlöffel die trockenen Zutaten vermischen, den eingeweichten Roggenschrot und das lauwarme Wasser dazugeben. Mit dem Kochlöffel alles durchrühren (ca. 1 Minute) und zwar so, dass die Zutaten überall mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Dieser Teig ist sehr fest.
  1. Lange Ruhephase des Brotteigs
    Den Teig zugedeckt (Deckel nur lose auf die Schüssel geben) für mindestens 24 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  1. Teig in Form bringen
    Jetzt ist der Teig sehr weich. Mit einem Teigschaber den Teig in eine gefettete Form füllen. Oberseite mit Mehl bestäuben und den Teig nochmals für 2-4 Stunden ruhen lassen.
  1. Roggenschrotbrot backen
    Das Roggenschrotbrot im auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille 30 Minuten backen. Anschliessend die Temperatur auf 210 °C reduzieren und das Brot für weitere ca. 30 Minuten fertig backen.

Hinweis: Das Roggenschrotbrot erst am besten, erst am nächsten Tag anschneiden und geniessen. 

Z

Tipp: Ein feuerfestes Gefäss mit heissem Wasser mit in den Ofen stellen. Das Brot geht so besser auf. Weitere Tipps auf unserer Seite Tipps & Tricks!

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Roggenschrotbrot – Brottradition mit Zeit und Geduld

Roggenbrote gehören zu den ältesten Brotformen Mitteleuropas. Besonders in Regionen mit kühlerem Klima war Roggen lange Zeit das bevorzugte Getreide, da er widerstandsfähiger als Weizen ist.

Das Brühstück hat eine lange Tradition in der Roggenbrot-Herstellung. Durch das Übergiessen des Schrots mit kochendem Wasser quellen die Kornbestandteile vor, binden Feuchtigkeit und machen das Brot besonders saftig und lange haltbar.

Das Prinzip „nur rühren, nicht kneten“ ist typisch für reine Roggenteige. Gluten spielt hier kaum eine Rolle – stattdessen sorgen Zeit, Wasser und Ruhe für Struktur und Geschmack. Dieses Roggenschrotbrot ist ein schönes Beispiel für ehrliches Brotbacken mit wenigen Zutaten und viel Geduld.

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