Zwiebelbrot ohne Hefe Rezept – aromatisch, einfach & schnell gebacken

Zubereitungszeit total: ca. 55–65 Minuten
Vor- und Zubereitung: ca. 15–25 Minuten
Backzeit: 35–40 Minuten
Dieses Zwiebelbrot ohne Hefe ist ein herrlich aromatisches, saftiges Brot, das dank Backpulver ganz ohne Gehzeit auskommt. Karamellisierte Zwiebeln verleihen ihm eine würzige Tiefe und eine leichte Süsse, während Quark und Olivenöl für eine weiche, elastische Krume sorgen. Ideal als Brot zum Apéro, zu kalten Platten, herzhaften Aufstrichen oder als Beilage zu Suppen und Eintöpfen. Ein unkompliziertes Rezept, das in weniger als einer Stunde auf dem Tisch steht.
brotknoedel Rezept Mehlundfutter

Zutaten für 1 Zwiebelbrot (ohne Hefe)

Teig:

  • 470g Halbweissmehl Typ 720
  • 10g Salz
  • 1 Pck. Backpulver
  • 250g Magerquark
  • 1 Ei
  • 100g Wasser
  • 35g Olivenöl
  • 3 Zwiebeln
  • 5g Zucker

Das Rezept ist für 1 Zwiebelbrot berechnet.

I

Zubereitung – Schritt für Schritt zum würzigen Zwiebelbrot

1. Zwiebeln vorbereiten & Teig herstellen
Zuerst die Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl und mit dem Zucker leicht karamellisieren. Auskühlen lassen.
Magerquark, Ei und Wasser verquirlen. Mehl, Salz und Backpulver vermischen, ausgekühlte karamellisierte Zwiebeln, das Gemisch von Magerquark, Ei und Wasser dazugeben. Alles von Hand zu einem elastischen, geschmeidigen Teig kneten.

2. Zwiebelbrot backen
Das Brot im auf 210 °C vorgeheizten Ofen auf der zweituntersten Rille 35–40 Minuten backen, bis es goldbraun ist und einen aromatischen Duft verströmt.

Hinweis:
Dieses Brot passt zu herzhaften Belägen, kalten Platten, Dips oder als Aperogebäck.

Z

Tipp:
Ein feuerfestes Gefäss mit heissem Wasser mit in den Ofen stellen. Das Brot geht so besser auf. Weitere Tipps auf unserer Seite Tipps & Tricks!

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Zwiebelbrot – Ursprung im Mittelalter

Zwiebelbrot ist ein Brot mit Charakter: Schon beim Backen entfaltet sich sein unverwechselbares Aroma durch frische oder geröstete Zwiebeln. Früher geschätzt auf Bauernhöfen, war es herzhaft, sättigend und ideal für lange Arbeitstage. Seine kräftige Kruste, die saftige Krume und die natürliche Süsse der Zwiebeln machen es bis heute zu einem Genuss.

Seinen Ursprung hat das Zwiebelbrot bereits im Mittelalter, als Zwiebeln wegen ihrer Haltbarkeit und ihres intensiven Aromas ein geschätzter Bestandteil der bäuerlichen Küche waren. Besonders in der Schweiz hat es Tradition – beim berühmten Berner Zibelemärit (Zwiebelmarkt) in Bern gehört es bis heute einfach dazu.

Der besondere Geschmack entsteht, weil Zwiebeln beim Backen karamellisieren und so eine feine Süsse entwickeln, die perfekt mit dem herzhaften Brotteig harmoniert. Ob pur, zu Suppen und Eintöpfen oder mit einem Glas Wein oder Bier – Zwiebelbrot ist ein echter Klassiker, der Tradition und Genuss wunderbar verbindet.

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